Juliane Schäffer

Die Reiterin Juliane:

 

Ich bin in der Großstadt aufgewachsen, doch schon als kleines Mädchen verbrachte ich nach Möglichkeit alle Sommerferien auf einem Ponyhof, um dort den größten Spaß beim Reiten zu haben: planlos und im gestreckten Galopp durch den Wald toben.

Erst später machte ich mir Gedanken darüber, woher die Ponys wussten, wohin sie laufen sollten, denn richtigen Reitunterricht hatten wir damals noch nicht. Auf irgendeine Art und Weise funktionierte die Kommunikation zwischen Kind und Tier - Kinder handeln noch viel intuitiver als Erwachsene.

 

Bevor ich mit dem regelmäßigen Reitunterricht begann, voltigierte ich als Teenager einige Jahre lang. Ich bekam ein gutes Gefühl für die Bewegungen des Pferdes und ein super Gleichgewichtsgefühl.

 

Meinen besten, geduldigsten und wunderbarsten Lehrer fand ich allerdings erst mit fast 30 Jahren: einen 22 Jahre alten, sehr gut ausgebildeten Camargue-Wallach namens Duganeau D'Oc. Dieses Pferd brachte mir feines und genaues Reiten, sowie Kommunikation zwischen Mensch und Pferd bei, denn er war sehr aufmerksam und reagierte auf die kleinste Hilfengebung. Gab ich ihm, in meiner damaligen Unkenntnis, eine Hilfe, die sich in etwa so für ihn angefühlt haben muss: linkes Hinterbein in die Luft, dabei Kniebeugen, mit "Schulterherein" und in die Hände klatschen, dann unternahm er wirklich alles, um mir diesen Wunsch zu erfüllen! Duganeau zeigte mir genau, was ich alles falsch machte. Sobald ich eine Hilfe richtig gab, wurde diese perfekt von ihm umgesetzt. Ich durfte unendlich viel von und mit ihm lernen. Als sich mein reiterliches Können besserte, hatte ich oft das Gefühl, dass allein schon meine Gedanken ausreichten, um ihn eine geforderte Bewegung/Lektion ausführen zu lassen; eine weitere Hilfengebung schien gar nicht weiter nötig.

Dies gehörte zu den schönsten Erfahrungen, die ich beim Reiten machen durfte und es ist genau das, was ich meine, wenn ich von "feinem" Reiten und "feinen Hilfen" spreche.

 

Auf Ihrem Weg dorthin möchte ich Sie unterstützen.

 

Die Physiotherapeutin Juliane:

 

Seit 18 Jahren arbeite ich als Physiotherapeutin und habe mich dabei auf Neurologie und Orthopädie spezialisiert.

Im Laufe dieser Jahre habe ich sehr viele Fortbildungen absolviert:

  • Bobath (Neurologie)

  • Manuelle Therapie

  • Krankengymnastik am Gerät

  • Manuelle Lymphdrainage

  • HWS-/BWS- und LWS-Behandlung nach McKenzie

  • Kinesiology Tape und Power Spiral Tape

Die Hippotherapeutin Juliane:

 

2013 beendete ich meine Tätigkeit in Physiotherapeutischen Praxen und arbeitete stattdessen bis 2016  als Angestellte in einem Reit- und Therapiezentrum in Nordrhein-Westfalen, wo ich für Hippotherapie, Reitunterricht, Beritt, Ausbildung und Versorgung der Pferde zuständig war.

2014 begann meine Weiterbildung zur Hippotherapeutin beim Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR), die ich 2015 erfolgreich abschloss. Zulassungsvoraussetzung dafür waren Reitabzeichen mit Spring- und Dressurprüfung und Longierabzeichen. Zusätzlich absolvierte ich den Kurs "Alexandertechnik und Reiten".

 

Die Kombination von allem:

 

Anfang 2017 zog ich zurück nach Bayern. Seitdem arbeite ich selbständig im Umkreis von Rosenheim. Inzwischen 46 Jahre alt, kann ich aus einem breitgefächerten Wissen sowie großem Erfahrungsschatz schöpfen. Durch meine lange Berufserfahrung als Physiotherapeutin bin ich einerseits in der Lage häufige Ursachen für Probleme beim Reiten, wie zum Beispiel muskuläres Ungleichgewicht, Schiefhaltungen und Asymmetrien, schnell zu erkennen und Lösungen dafür zu bieten. Auf der anderen Seite hilft mir natürlich mein reiterliches Können und meine Erfahrung mit Pferden bei der Ausführung der Hippotherapie – ich weiß ganz genau, wie es sich auf einem Pferd anfühlt und wie unser Körper auf die entstehenden Reize reagiert.

 

Dies alles möchte ich gerne mit Ihnen teilen. Ich freue mich auf Sie!

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